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Doppadlerbuch bestellen"DOPPELADLER-Mitmach-Buch" - das Buch von und für die Bürger der Grenzregion
Das Buch ist über den Buchhandel zum Preis von 14,90 Euro zu beziehen und bei nachstehenden Verkaufsstellen erhältlich:
Verbandsgemeindeverwaltung Irrel, Auf Omesen 2 - Touristinformation Irrel, Niederweiser Straße 31, 54666 Irrel,
Touristinformation Bollendorf, An der Brücke, 54669 Bollendorf - Fa. Kranz, Schreibwaren/Toto-Lotto Annahmestelle, Postagentur, Hauptstraße 26, 54666 Irrel
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Buch „Doppeladler“ nimmt Konturen an - Der Geschichte auf der Spur PDF Drucken E-Mail
Samstag, den 15. August 2009 um 21:59 Uhr

Der Doppeladler ist an einigen Orten in der Region „gelandet“, unter anderem in der Rue Foascht in Remich. (FOTO: JEROEN VAN DER HOEF)Hinweise aus der Bevölkerung sind willkommen

Artikel im Luxemburger Wort von VON JEROEN VAN DER HOEF

Seit einigen Monaten arbeitet ein deutsch-luxemburgisches Autorenteam an einem Buch über die Gemeinsamkeiten des Großherzogtums Luxemburg und der deutschen Südeifel. Der Arbeitstitel lautet „Doppeladler-Mit-Mach-Buch“, aber ein prägnanter Name muss noch gefunden werden. Prägnant sind die Themen, mit denen sich die neunköpfige Gruppe intensiv auseinandersetzt.

„Wir arbeiten an einem grenzüberschreitenden Buchprojekt, das sich mit der gemeinsamen Kultur beiderseits der deutsch-luxemburgischen Grenze befasst“, erklärt Marc Bonny von der Verbandsgemeinde Irrel das außergewöhnliche Vorhaben. Er ist nicht Autor, sondern Koordinator. Viele Fäden im organisatorischen Bereich laufen bei ihm zusammen.

Die Autoren, vier aus Luxemburg und fünf aus Deutschland, widmen sich Themen, die die Übereinstimmungen in der Südeifel und im Osten Luxemburgs treffend beschreiben und erklären. Der Ausgangspunkt ist der Doppeladler – das Wappentier der Abtei Echternach und des österreichischen Reiches, unter dessen Herrschaft die Region zwischen 1714 und 1794 stand.

Der Doppeladler ist an vielen Orten bereits „gelandet“ – unter anderem in der Peter & Paul-Kirche in Echternach, in der Kreuzkapelle in Neuerburg (D) oder an einem Haus in der Remicher Straße „Foascht“, das im 18. Jahrhundert als Haltestelle der Postkutsche diente, die zwischen Trier und Brüssel unterwegs war. Der Doppeladler macht keinen Unterschied – ob in der Südeifel oder im Osten Luxemburgs. Und es gibt sehr viele Gemeinsamkeiten, die ihren Ursprung in der österreichischen Herrschaft haben. Und diese werden im Buch anschaulich dargestellt.

Georges Calteux und Michael Weidert werden die Symbolik des Doppeladlers mit historischen Hintergründen beleuchten. Das Kapitel „Doppeladler: Barocke Architektur in einer ländlichen Region“ wird ebenso von Calteux verfasst. Elke Wagner setzt sich mit den Themen „Geschichte der Hütte Weilerbach“ und „Kulinarisches“ (Brombeeren, Judd mat Gaardebounen) auseinander. Michael Weidert recherchiert über den Vergleich im Kirchenbau und über die Person Michael Franz Josef Müller. Kathrin Hofmeister ist die Expertin in puncto „Barocke Gärten in der Region“. Wie der Barock in die Landschaft kam sowie die Entwicklung der Streuobstwiesen und der Brandweinkultur im Barock, erklären Georges Moes und Marc Thiel. Dr. Peter Neu beschäftigt sich mit dem„Großvater des Geckigen Barons von Schloss Niederweis“. Norbert Meyer geht der Einführung der Kartoffel in die Eifel und der Einführung der Kartoffel in Österreich durch einen Luxemburger auf den Grund. Denkmaltopografien, darunter der Pavillon Echternach, ist das Thema von Christina Meyer und die Familiengeschichte der Tiroler Baumeister sowie die Stammbaumforschung sind Themen von Elke Wagner.

„Das Besondere an dem Buchist, dass es nicht im stillen Kämmerchen, sondern im Dialog mit der Öffentlichkeit entstehen soll“, sagt Bonny. Gefragt sind u.a. Anekdoten, Geschichten und Persönlichkeiten der vergangenen 200 Jahre, kulinarische Spezialitäten und barocke Relikte der Luxemburger Frömmigkeit und des Volksglaubens (Kirchen, Kapellen, Kunstwerke, alte Traditionen aus dieser Zeit).

Wer weiß was?

Alle Bürgerinnen und Bürger, die sich an diesem grenzüberschreitenden Projekt beteiligen möchten, die Anregungen haben oder wertvolles Material zur Verfügung stellen möchten, wenden sich am besten an Marc Bonny von der Verbandsgemeinde Irrel. Über Telefon ist er zu erreichen unter der Nummer +49 (0) 6525 79117 oder auch über E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Anlagen:
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