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Mehr Geschichten aus der Südeifel PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Winfried Hoor   
Samstag, den 12. Mai 2012 um 09:05 Uhr
deckel_1_2.jpgNachdem vor vier Jahren das Buch mit dem Titel "Geschichten aus der Eifelheimat" erschienen ist, liegt jetzt Band 2 vor. Verfasser ist Prof. Dr. Albert Endres, Diplom-Ingenieur und Informatiker, der aus Niederweis stammt und der heute in Sindelfingen bei Stuttgart lebt.

Endres hatte auch in den letzten vier Jahren eine Reihe von Aufsätzen zur Geschichte und Volkskunde seiner Heimat verfasst, die in verschiedenen Zeitschriften oder im Heimatkalender des Kreises Bitburg veröffentlicht wurden. Diese Arbeiten sind jetzt wieder als Sammelband zusammengefasst und neu gedruckt worden. Die Sammlung wurde ergänzt durch einige bisher unveröffentlichte Aufsätze und mehrere Beiträge anderer Autoren.
Den Mittelpunkt bildet wieder das Nimstal-Dorf Niederweis. Ergänzende Geschichten sind aus Alsdorf, Eisenach und Meckel. Endres bringt weitere interessante Details sowohl aus der Familien- wie der Dorfgeschichte. Er erläutert die Funde aus der römischen Besiedlung der Talaue und erklärt die Niederweiser Flurnamen anhand ihrer etymologischen Bedeutung. Beim Übergang von der Feudalzeit zur Preußenzeit belastete das Thema Realteilung die Familien. Eine Folge davon war die Auswanderungswelle nach Amerika nach 1850. Interessant ist, dass die Niederweiser dort in der Nachbarschaft von Luxemburgern siedelten und sich teilweise als Luxemburger ausgaben. Spätere Auswanderungen, vor allem von Theologen, war die Folge des von Preußen ausgelösten Kulturkampfs. Während die Generationen vor 1914 vorwiegend positive Erinnerungen an den kaiserlichen Militärdienst hatten, überwogen in der Generation des Vaters bereits die traumatischen Erlebnisse, z. B. an der Verdun-Front. Sie sind mit einer Auswahl von Bildern belegt.

In unserer Generation erfuhren Landwirtschaft und Bauerndörfer einen tiefgreifenden Wandel, über den einige Gastbeiträge, vor allem die von Alice Endres und Heinrich Ewen, berichten. Sorgten früher die ortsnahen Tätigkeiten und eine Vielzahl von Kindern für Kontakte zwischen den Familien, so tun dies heute nur noch Hobbies oder Hunde. Pfarrer i. R. Heinrich Ewen gedenkt auch seines Heimatpfarrers Heinrich Hoffmann, und erinnert an die Schikanen, mit denen das Nazisystem die Kirche und ihre Vertreter überzog. Weitere Gastbeiträge stammen von Maria Dimmer und Otto Endres aus Niederweis, Heinz Schmitt aus Trier und Werner Weber aus Eisenach. Burkhard Kaufmann (Bitburg) und Mario Simmer (Meckel) lassen den Meckler Dorffotografen Albert Theisen wieder aufleben.

Ausführlich wird die jüngste Geschichte von Schloss Niederweis behandelt, aber auch seine derzeitige Nutzung. Einige interessante historische Persönlichkeiten von Ausonius bis Georg Forster werden skizziert, mit denen sich der Autor wiederholt beschäftigte. Ausonius, bekannt als Verfasser des lyrischen Gedichts ‚Mosella‘ bekam im vierten Jahrhundert n. Chr. jedes Jahr frische Austern von einem Freund aus Arcachon an der Atlantikküste nach Trier geschickt. An Georg Forster, der später die Mainzer Republik in Paris vertrat, erinnerte ein Besuch der Südsee-Insel Bora Bora. Erinnert wird auch an die fünf Luxemburger Grafen, die im Mittelalter den deutschen Kaiser- bzw. Königsthron innehatten. Wahrlich ein Spagat für ein Eifelbuch.

Das Buch ist in den Bitburger und Neuerburger sowie in einigen Trierer Buchhandlungen zum Preis von 19,90 Euro erhältlich. Auch Band 1 wurde neu aufgelegt.

Anlagen:
Diese Datei herunterladen (inhalt_vorwort_1_2.pdf)PDF[Inhaltsverzeichnis und Vorwort Band 1 + Band 2]854 Kb
Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 12. Mai 2012 um 09:22 Uhr
 
Kommentare (1)
Kartause Echternach
1 Dienstag, den 09. April 2013 um 17:23 Uhr
Sehr geehrte Damen und Herren,
thematisch passt dieses Kommentar leider nicht hierher, aber vielleicht können sie mir dennoch helfen... Ich habe Kunstgeschichte an der Universität Wien studiert und recherchiere momentan zu dem Thema Maria Theresia und die österreichischen Niederlande. In einem Artikel in einem Ausstellungskatalog wird erwähnt, dass es im Refugium der Kartause Echternach ein Fresko gibt, auf welchem Maria Theresia dargestellt ist. Haben sie eventuell Fotos davon oder Literaturhinweise, damit ich mehr Informationen dazu bekommen kann? Und ist ihnen bekannt, ob Maria Theresia auch andernorts in Luxemburg in Fresken, Denkmälern abgebildet ist?
Viele liebe Grüße aus Wien
Sandra Hipfinger
sandra_hipfinger@hotmail.com

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